Ichibyoshi - intern

Pressearchiv

Ergebnisse Südwestdeutsche Meisterschaft 2013


2. Platz Kumite Severin Maier

3. Platz Kumite Carolin Hötzel


2. Platz Kumite Team Herren für Karate Betra


Caro erreichte mit der Freiburger Damenmannschaft Platz 2.

Ramin Farhatyar, der im Einzel für Betra startete wurde im Kumite Südwestdeutscher Meister!

Südwestdeutscher Meistertitel im Kumite Team für Betra, sowie Bronze für Max Donath im Kata Einzel der Junioren

Am vergangenen Sonntag fand in Iffezheim bei Baden-Baden die Südwestdeutsche Meisterschaft im Karate statt. Die SWDM ist eine Art "offene Württembergische Meisterschaft", denn das Teilnehmerfeld setzte sich aus Teilnehmern aus dem Bundesland zusammen, aber auch aus Darmstadt, München und Remagen nahmen Wettkämpfer teil. Für die Mitglieder des TuS Betra war es das bislang größte Turnier.

Für den TuS starteten in den Einzelwettkämpfen Carolin Hötzel und Max Donath sowie Stefan Kahlert, Ramin Farhatyar und Andreas Büsing im Teamwettbewerb. Carolin Hötzel zeigte sich in beiden Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Freikampf) in bislang bester Wettkampfform, kam aber in beiden Wettbewerben nicht über das Viertelfinale hinaus.

Besser lief es für Max Donath im Kata-Wettbewerb. Er erreichte das Halbfinale und zeigte unter den besten Vier seine Kürkata mit welcher er sich die Bronzemedaille sichern konnte. Im Kumite wurde er durch einen unkontrollierten Treffer im Gesicht verletzt, entschied sich aber trotzdem weiter zu kämpfen. Er konnte jedoch den Einzug ins Halbfinale nicht erreichen und kam somit "nur" unter die letzten Acht.

Das Kumite Team der Herren des TuS Betra um Stefan Kahlert, Ramin Farhatyar und Andreas Büsing stellte sich auf dem Weg ins Finale starken Gegnern aus Pforzheim und Darmstadt, welche jeweils mit 3:0 Siegen bezwungen wurden. Dort trafen sie auf die eigentlichen Favoriten, die Kämpfer aus Karlsruhe. Die Begegnung sollte zum Nervenkrieg avancieren, denn beide Teams schenkten sich nichts und so ging es bis zum Schluß knapp her. Nachdem Ramin im ersten Kampf nur ein Unentschieden erreichen konnte trat Stefan den zweiten Kampf an. Hier konnte er mit einer "Ippon"-Technik (eine kampfentscheidende Wertung) zwei Punkte für das Team Betra holen. Andreas Büsing konnte trotz guter Leistung in den Vorkämpfen keine Wertung erzielen und musste sogar einen Punkt abgeben. So stand es nach den Begegnungen 1:1 Siege, aber Betra hatte mit 2:1 Punkten die bessere Differenzwertung und wurde schließlich Südwestdeutscher Meister 2012. Für die immer noch junge Abteilung des TuS Betra wahrscheinlich "der" Erfolg des Jahres, wobei die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften noch bevorsteht.

Gold und Bronze auf dem Donau Cup 2012

Am letzten Märzwochenende fand der diesjährige Donau Cup in Donaueschingen statt. Vom TuS Betra starteten Severin Maier, Max Donath, Jennifer Moritz-Donath, Carolin Hötzel und Stefan Kahlert. Die Teilnehmer starteten sowohl in der Diszilpin Kata (Formenlauf) als auch Kumite (Kampf)

Severin startete in der Alterklasse der 12-14 jährigen. In der Disziplin Kata sicherte er sich in der ersten Runde gegen Florian Schöller aus Pforzheim das Weiterkommen klar mit 4:0 Kampfrichterstimmen. Jedoch unterlag er eine Runde später seinem Gegner aus Lenzkirch, Marius Egner, klar. Im Kumite konnte sich Severin bis ins Viertelfinale vorkämpfen, verpasste aber den Einzug unter die besten 4 leider knapp nach einem Unentschieden und anschließendem Pflichtentscheid der Kampfrichter und blieb Achter.

Für Max war es das erste Mal, dass er im Freikampf starten musste. Zwar kämpfte er dafür sehr ruhig, jedoch konnte er keine wertbare Technik anbringen und verlor, wie in der Diziplin Kata in der ersten Runde.

Carolin Hötzel und Jennifer Moritz-Donath zeigten im Bereich Kata zwar sehr schöne Formen, schieden aber beide gegen die späteren Finalistinnen aus. Im Kumite erreichten beide das Halbfinale, wo sich Jennifer leider nicht gegen die spätere Siegerin durchsetzen konnte. Carolin Hötzel konterte einen Angriff ihrer Gegnerin ab, traf diese hierbei allerdings zu hart im Gesicht und ihr wurde der Sieg aberkannt. So trafen beide Vereinskolleginnen im Kampf um Platz 3 aufeinander. Etwas unglücklich über diesen Umstand zeigten sie einen guten Kampf, den Carolin Hötzel schließlich für sich gewinnen konnte.

Auch für Stefan Kahlert lief es im Bereich Kata nicht sehr gut, schied er bereits im Achtelfinale aus. Er konnte seinen dritten Platz vom Vorjahr somit nicht verteidigen. Im Bereich Kumite lief es allerdings deutlich besser. Wie im Vorjahr gewann er alle Kämpfe vorzeitig. Die ersten Kämpfe entschied er binnen 10 Sekunden. Schließlich setzte er sich im Finale gegen seinen starken Gegner aus Pforzheim nach einem spannenden und langen Kampf mit 1:0 durch und sicherte sich die Goldmedaille.

 

2x Silber, 4x Bronze, 2x 4.Platz auf dem Donau-Cup für die Karateabteilung des TuS Betra

Am vergangenen Wochenende fuhr eine kleine Delegation der Karateabteilung des TuS Betra nach Donaueschingen um am 17. Donau-Cup teilzunehmen. Severin und Linus Maier, Max Donath, Jennifer Moritz-Donath sowie Carolin Hötzel und Stefan Kahlert stellten sich jeweils in den Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) ihren Gegnern aus dem überregionalen Landesgebiet.

In der Altergruppe bis 14 Jahre startete Severein Maier zunächst erfolgreich in Kata und gewann seine erste Begegnung deutlich gegen seinen Gegner Sebastian Stark aus Pforzheim mit 4:0. In der zweiten Begegnung unterlag er jedoch dem späteren Zweitplatzierten Emrak Köycü aus Kappel und konnte sich nicht weiter platzieren. Im Kumite zeigte sich Severin, erstmals auf einem Turnier startend, abgeklärt und selbstsicher. Gegen seinen Gegner aus Bühlertal konnte er ein Unentschieden erreichen, musste sich aber der Entscheidung der Kampfrichter zu Gunsten des Bühlertalers geschlagen geben, welche diesem kleinste Vorteile in der Ausführung der Technik zusprachen.

Linus Maier und Max Donath zeigten in der Gruppe der 15 bis 17-jährigen beim Erreichen des Kata-Finale ihre jeweiligen Heian-Kata. Leider zeigte Max Donath Nerven und verlief sich in seiner Kata. Deshalb musste er sich mit Platz 4 zufrieden geben. Linus Maier erreichte mit seiner Kata den 3. Platz und sicherte der Karateabteilung des TuS Betra die erste Medaille. Im Kumite hingegen gewann Linus Maier das Halbfinale gegen Christian Meier aus Villingen deulich und sicherte sich den Einzug ins Finale. Hier ging es nochmal knapp zu, denn nach Ablauf des Kumite stand es 2:2 und der Kampf ging in die Verlängerung gegen seinen Stuttgarter Gegner. Hier unterlag er leider mit 2:3 und konnte sich dennoch auf die Silbermedaille freuen. Max Dontah, der den Einzug ins Finale verpasst hatte zeigte im Halbfinale wieder Nervenstärke und gewann, ebenfalls nach einer Verlängerung, die Bronzemedaille.

Bei den Erwachsenen traten Jennifer und Caro zunächst in Kata an, konnten sich aber nicht ins Finale vorkämpfen. Im Kumite lief es besser, wobei Jennifer Donath ein kleines "Veilchen" für den Einzug ins Finale opfern musste. Dort sicherte sie sich die zweite Silbermedaille des Tages für das Dojo Betra. Carolin Hötzel unterlag im Halbfinale der späteren Turniersiegerin aus Donaueschingen und zeigte einen guten Kampf um Platz 3. Diesen konnte sie leider nicht für sich entscheiden und erreichte somit den 4. Platz.

Stefan Kahlert erreichte in Kata das Halbfinale und wurde mit der Kata "Empi" schließlich Dritter. Im Kumite kämpfte sich Stefan ins Halbfinale vor, wobei er jeden Kampf zuvor mit einem "Ippon" (kampfentscheidende Technik) gewann. Hier traf er auf Michael Rusche aus Freiburg und ging zunächst mit einem "Wazaari" (halber Punkt) in Führung, wurde dann aber vom späteren Turniersieger gefegt und unterlag mit Ippon. Zu seinem Ärger hatte sich der zweite Teilnehmer im Kampf um Platz 3 verletzt und Stefan wurde der 3. Platz kampflos zugesprochen.

Trotz des unbefriedigenden "Gewinn" des 3. Platzes war Stefan mit dem Wettkampftag sehr zufrieden. "Das Minimalziel weit mehr als Übertroffen", fasste er das Gesamtergebnis zusammen.

Betra gewinnt Vergleichskampf gegen Villingen!

Im Sommer diesen Jahres kamen den Trainern der Karate Dojo Villingen und Betra die Idee eines Vergleichskampfes beider Vereine. Nach der ersten Planung und Terminfindung konnte dieser nun am vergangenen Samstag stattfinden. So trafen gegen 12:30 Uhr die Kämpfer aus Villingen in der Hohenzollernhalle in Betra zum Kräftemessen ein. Zunächst wurde ein gemeinsames, einstündiges Training gehalten in dem noch einmal alle 3 Disziplinen trainiert wurden.

Gegen 14:30 Uhr war es dann soweit. Zunächst starteten in9 Begegnungen Kinder und Jugendliche der beiden Dojo in der Disziplin Kihon-Ippon-Kumite (Kampf mit vorgeschriebenen Angriffstechniken) gegeneinander. In teilweise sehr engen und quallitativ hochwertigen Begegnungen konnten sich Betras Kämpfer trotzdem klar mit 7:2 durchsetzen. Im Anschluß ging es nach einer kleinen Pause in der Disziplin Kata (Formenlauf) weiter. In ebenfalls 9 Begegnungen holten sich die Betraer Karateka  den Kata-Pokal mit 7:2 Siegen. In der letzten Disziplin, dem Jiyu-Kumite, dem Freikampf und gleichzeitig der "Königsdisziplin" starteten vom Karateverein Villingen 7 Teilnehmer. Hier gab es nun sehr gute Kämpfe zu sehen. Die Tatsache, dass in den letzten Monaten in Betra viel Wert auf Freikampftechniken gelegt wurde, machten sich hier nun bemerkbar, denn auch in dieser Disziplin ließen die Betraer nichts anbrennen und gewannen ihre Kämpfe oftmals ohnen einen Punkt abzugeben. Somit gewann Betra auch in dieser Disziplin deutlich mit 5:2 und sicherte sich so den Gesamtsiegerpokal 2011.

Für den Abteilungsleiter der Karateabteilung des TuS Betra ein überraschendes Ergebnis. "Ein so klarer Gesamtsieg war nicht vorherzusehen", erklärte er im Anschluß an die Siegerehrung. Im April 2012 wird es eine neue Auflage des Vergleichskampfes geben, dann in Villingen. Für die Betraer heisst es nun also am Ball bleiben, damit der Gesamtsiegerpokal auch 2012 das Sportheim des TuS Betra schmückt!

Prüfung beim Kapitän der Nationalmannschaft

Über ein Jahr bereiteten sich Jennifer Moritz- Donath und Carolin Hötzel der Karateabteilung „Ichibyoshi" des TuS Betra auf ihre Gürtelprüfung vor. Zuletzt auf einem Trainingslager in Prachatice in der Tschechischen Republik, wo für die beiden täglich viereinhalb Stunden Karatetraining auf dem Plan standen.

Am vergangenen Mittwoch war es dann soweit. Die beiden Karateka reisten nach Baden- Baden um sich den prüfenden Augen des Kapitäns der Nationalmannschaft im JKA – Karate, Pascal Senn, zu stellen.

Zunächst nahmen die beiden Prüflinge am regulären Training teil, bei welchem es sich um ein intensives Kumite- (Kampf) Training handelte. Anschließend ging es nach fünf Minuten Pause direkt weiter mit der Prüfung. Hierbei musste, trotz des vorhergehenden und anstrengenden Trainings, der innere Schweinehund bekämpft und überwunden werden um nicht nachzulassen sowie kraftvolle und technisch saubere Kombinationen zu zeigen.

Geprüft wurden drei Kategorien: Kihon (Grundschultechniken), Kumite (Kampf nach Wettkampfregeln) und Kata, was eine festgelegte Technikabfolge gegen einen imaginären Gegner darstellt.

Der Prüfer zeigte sich mit der vorgezeigten Leistung von Jennifer und Carolin sehr zufrieden und überreichte beiden die Urkunden zum 2. Kyu (2. Braungurt). Er attestierte den beiden ein hohes technisches Niveau und eine gute Vorbereitung.

Max Donath beendet die Deutsche Meisterschaft 2011 mit dem 7. Platz

Am vergangenen Samstag (18.06.) fand in Blumberg bei Donaueschingen die Deutsche Meisterschaft des Deutschen JKA-Bundes (DJKB) für Kinder und Jugendliche statt. Auf dem Turnier bei dem knapp 400 Teilnehmer in den Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) starteten, war auch Maximilian Donath von der Karateabteilung des TuS Betra e.V. vertreten. Aufgrund seiner im Training anhaltenden guten Leistungen wurde Max für Deutsche Meisterschaft gemeldet.

Max hatte vor dem Wettkampf ein paar Einzeltrainingseinheiten absolviert und war schon im März auf einen Jugendförderlehrgang ins badische Hügelsheim gefahren. Gut vorbereitet ging es am Samstag früh also nach Blumberg. Nachdem die Kinderdisziplinen vorbei waren konnte man Max eine leichte Nervosität anmerken, war es doch sein erstes großes Turnier. Glücklicher Weise waren in Max' Gruppe alle Jugendlichen, wie er selbst, schon groß gewachsen. Ein Umstand der nicht unentscheidend sein kann, denn im Kihon-Ippon-Kumite, einem festgeschriebenen Angriffs- und Verteidigungskampf, haben "Kleine" oft einen ebenso kleinen aber manchmal entscheidenden Vorteil, da die Kampfrichter Härte gegen Kleinere strenger bewerten als gegen Gleichgroße.

Im Viertelfinale traf Max schließlich auf den späteren Deutschen Meister aus Gladbeck, Stefan Gude. Leider nahm Max eine zu große Distanz ein um seine Angriffe auszuführen und machte es Stefan Gude damit leichter auszuweichen und abzuwehren. Dennoch konnte Stefan von 3 möglichen Punkten in der Verteidigung nur 2 gewinnen, da Max schnell und dynamisch angriff. Als Max die Rolle des Verteidigers übernehmen musste, konterte er den ersten Angriff zum Kopf sauber ab und bekam seine erste Wertung. Den Angriff zum Bauch blockte er ebenso präzise und konterte mit einer Fußtechnik zum Bauch. Ein minimaler "Wackler" beim Absetzen des Beins war ausschlaggebend, dass er nur von einem Kampfrichter dafür eine Wertung erhliet. Das ist leider zu wenig, es müssen mindestens zwei Kampfrichter eine Wertungsentscheidung treffen. Auch die Abwehr des gegnerischen Fußtritts konnte Max geschickt blocken, allerdings hatte der Konter nicht die gewünschte Dynamik, Max konnte nicht mehr zum 2:2 ausgleichen und war mit 1:2 aus dem Turnier ausgeschieden. Ein Umstand der von Wettkämpfer wie vom Trainer bedauert wurde. Stefan Kahlert, Trainer und Abteilungsleiter der Betraer Karateabteilung, meinte dass eine Medaille in greifbarer Nähe war zumal er mit dem späteren Turniersieger gut mithalten konnte. Ein Indiz dafür, dass die Karateabteilung auf hohem Niveau trainiert.

Trotz der verpassten Medaillenchance ist die Platzierung ein großer Erfolg für die noch junge Betraer Karateabteilung, welche am 24. und 25. September ihr 5-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumslehrgang feiern wird. Max Donath war schon damals am 25.09.2006 beim ersten Training dabei und ist der Kampfkunst treu geblieben. Nach 5 Jahren hat er nun den 7. Platz auf der DM erreicht. Der Glückwunsch der Abteilungskollegen und Trainingspartner ist ihm sicher.

Vize- Europameister für Trainingswochenende in Betra

Am kommenden Wochenende vom 28.- 30.05.2010 steht Betra wieder ganz im Zeichen des Karate. Der Karateabteilung des TuS Betra konnte es gelingen den Tschechischen Nationaltrainer und mehrfachen Vize- Europameister Richard Ruzicka wieder in die Turnhalle nach Betra zu locken. An drei Tagen können sich Karatekas wieder dem geschulten Auge des Cheftrainers aus Tschechien stellen.

Trainiert werden sollen die einzelnen Grundtechniken. Aber auch Kata, der Formenlauf gegen einen imaginären Gegner, sowie Kumite, Kampf mit Partner, werden in den Trainingseinheiten geschult, sodass wieder ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm geboten wird.

Wie er bereits bei vergangenen Lehrgängen unter Beweis gestellt hat ist er ein erfahrener Trainer, welcher gezielt für den jeweiligen Leistungsstand des Übenden Trainings anbietet. Aber auch als Kämpfer für das Nationalteam Tschechiens hat sich Ruzicka mehrfach einen Namen gemacht und sein Können unter Beweis gestellt, was ihm mehrere Nationale sowie internationale Titel einbrachte.

Ruzicka zeigt gekonnt in seinen Trainings auf, dass Karate neben dem Aspekt der Kampfkunst vor allem auch Respekt lehrt.

Am Freitagabend werden alle Karatekas gemeinsam das Training von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr bestreiten.

Am Samstagmorgen geht es um 11.00 Uhr mit der Unterstufe los, bevor die Oberstufe um 12.30 Uhr mit dem Training beginnt. Im Wechsel werden hier Unterstufe und Oberstufe in jeweils zwei Trainingseinheiten ihrem Leistungsgrad entsprechend trainieren können.

Am Sonntag um 10.00 Uhr wird dann zum Abschluss noch einmal ein gemeinsames Training aller Graduierungen stattfinden.

Für Rückfragen steht ihnen Stefan Kahlert unter der Tel. Nr. 07482/913490 bzw. unter der E- Mail- Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Intensives Training zahlt sich aus

Viele Monate bereiteten sich einige Karateschüler der Karateabteilung „Ichibyoshi" des TuS Betra auf die am Freitag (11.12.09) stattgefundene Gürtelprüfung vor.
Nicht nur einmal musste in dieser Zeit der innere Schweinehund bekämpft und überwunden werden. Immer wieder wurden Techniken trainiert, Kombinationen geübt sowie Kraft- und Konditionstraining betrieben. Jeder einzelne gab sich große Mühe, in seiner Prüfung sein Bestes zu geben. Die Schüler zeigten ihre Kenntnisse in drei Kategorien: Kihon (Grundschultechniken), Kumite (Kampf nach Wettkampfregeln) und Kata, was eine festgelegte Technikabfolge gegen einen imaginären Gegner simuliert. Zur Zufriedenheit der Trainer Stefan Kahlert und Ronny Hofbauer erwarben folgende Karateschüler ihre nächste Graduierung: Marcel Hauser (4. Kyu), Max Donath (5.Kyu), Linus Maier (5. Kyu), Daniel Kaupp, (7. Kyu), Manuel Wetzel (9. Kyu), Severin Maier (9. Kyu) und Enrico Di Biase (9. Kyu). Jeder einzelne zeigt damit, dass sich regelmäßiges Training auszahlt und stellt somit ein Vorbild für alle Nachfolgenden dar.

 

Betraer Karateka bei Karate-Weltmeisterschaft äußerst erfolgreich

Hervorragende Leistungen waren am Wochenende in Voujeaucourt (Frankreich) von den Betraer Karatekas Jan Janik und Stefan Kahlert bei der Weltmeisterschaft zusehen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Jan Janik wird Vize-Weltmeister. Stefan Kahlert erreicht in der größten Turniergruppe im Bereich Kata (Formenlauf) Platz 8 und im Kumite (Kampf) Platz 16. Das deutsche Team zeigt sich im Allgemeinen sehr erfolgreich.Zuvor fand noch ein Training mit dem japanischen Großmeister Namiki in Betra statt.
Jan Janik, neben Stefan Kahlert Trainer beim Karate Dojo Betra, hatte kurz vor der Abreise nach Frankreich am 09.10. noch einen Leckerbissen organisieren können. Toshiaki Namiki, 8 Dan aus Japan, befand sich vor der Weltmeisterschaft in Europa und leitete dort mehrere Seminare. Da Jan Janik Namiki seit vielen Jahren kennt, konnte er den Großmeister vergangenen Mittwoch zu einem Trainingsbesuch einladen. Namiki erklärte in seinem Training zunächst die grundschulmäßigen Bewegungsformen (Kihon) und erläuterte dann die Grundtaktiken des Kampfes (Kumite). Hierbei legte er besonderen Wert auf Taktik, Vorgehensweise und Timing. "Versucht aus dem Gegner zu lesen, versucht aus seiner Haltung und Stellung zu erkennen ob er beispielsweise ein Konterkämpfer ist und stellt euch selbst darauf ein" wusste Namiki zu vermitteln. Im Anschluß an das Training ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen, wobei Namiki versprach nächstes Jahr ein Wochenend-Seminar in Betra zu halten.

Am morgen nach dem Training ging es dann für Stefan Kahlert und Jan Janik auf nach Frankreich.
In Voujeaucourt angekommen, trafen sich die beiden Wettkämpfer zunächst mit dem restlichen deutschen Team, welches mit dem Flugzeug angekommen war. Zusammen wurden die Wettkämpfer registriert und diejenigen, welche in Gewichtsklassen starteten, wurden gewogen. Stefan Kahlert hatte sein Kampfgewicht von unter 80 kg gehalten und konnte erwartungsgemäß am Folgetag in dieser Gruppe starten. Jan Janik, der eigentlich nicht mehr starten wollte, hatte sich vor 8 Wochen doch noch entschieden am Wettkampf aktiv teilzunehmen und nicht nur als Betreuer zu fungieren. Stefan trat in Kata (Form) Senioren, sowie im Kumite (Freikampf) Einzel der Senioren an. Jan Janik in der Gruppe Ü40 Kumite (Freikampf). Beide Karateka ließen es sich nicht nehmen und starteten auch im Kumite-Team für die deutschen Farben. Im Anschluß an die organisatorischen Pflichten bezog das deutsche Team das Hotel und lies den Abend früh ausklingen.

Am Freitag früh war dann jedem Wettkämpfer die Anspannung anzumerken. In der großen Halle angekommen sah man zum ersten Mal die Dimension eines solchen Turniers. Knapp 600 Teilnehmer aus aller Herren Länder und deren Gefolgschaft, das war umwerfend. Sechs Kampfflächen waren ausgelegt und die Vorkämpfe bis auf 21 Uhr angesetzt. "Ein Mammutprogramm was die da vorhaben", durchfuhr es einem deutschen Athleten.

Damit dieses straff geplante Programm funktionierte startete das Turnier pünktlich auf allen 6 Kampfflächen um 09.00 Uhr mit den Kata- Disziplinen. Dabei war Stefan Kahlert in der größten Gruppe, den Senioren. Zunächst traten zwei Athleten zeitgleich an und zeigten beide die gleiche Kata. Ab dem Viertelfinale zeigte dann jeder Kämpfer eine Kata seiner Wahl und bekam dafür Punkte, ähnlich wie beim Eiskunstlauf. Stefan gewann zunächst deutlich und erreichte schließlich die Runde der besten Acht. Hier konnte er mit seiner Kür-Kata "Nijushiho" aber leider nicht weiter überzeugen und erreichte als Achter nicht das Finale der letzten Vier. Sichtlich zufrieden kam er dennoch von der Kampffläche. "Unter den besten Acht der Welt zu sein ist schon in Ordnung" Den ersten großen Erfolg für das deutsche Team sicherte sich Teamleiter HelgeWeiselowski aus Sachsen-Anhalt. Er erkämpfte sich den Titel des Weltmeisters in Kata in der Gruppe Ü40.

Am Nachmittag, mit einer Stunde Verspätung, begannen die Kumite (Kampf) Disziplinen. Stefan trat in der Disziplin "unter 80kg" an. Jan Janik startete in der Klasse Ü40.

Nicholas Mazzuca, Kahlerts erster Gegner, kam aus den USA, genauer gesagt aus Miami. Stefan lag der Stil des Amerikaners und so konnte er ohne einen Punkt abzugeben den Kampf gewinnen. Janiks erster Gegner konnte dem routiniert auftretendem Kämpfer aus Betra nichts entgegensetzen und Jan gewann ebenfalls deutlich.

Im Achtelfinale war für Stefan Kahlert schließlich Schluß. Sein Gegner aus Rumänien, der spätere Drittplatzierte, kämpfte äußerst konzentriert und war pfeilschnell. Stefan Kahlert konnte zu Beginn des Kampfes mithalten und glich auf einen Punkt aus. Der Rumäne blieb aber nervenstark und sicherte sich 10 Sekunden vor Schluß den entscheidenden Punkt. Kahlert war etwas enttäuscht, hatte er sich doch im Vorfeld hauptsächlich auf den Freikampf vorbereitet. Dennoch lässt er anmerken, dass sein Gegner verdient gewonnen hat. "Er war einfach der Schnellere von uns beiden"

Besser lief es für Janik, der sich zeitgleich bis ins Finale vorgearbeitet hatte. Hier traf er auf einen Gegner aus Estland. Beide Kämpfer traten konzentriert in den Kampf und kämpften auf gleichen Niveau. Auch in diesem Kampf war das Glück nicht auf der deutschen Seite und abermals konnte der Gegner in letzter Sekunde den entscheidenden Punkt machen. Dennoch wurde Jan Janik wurde mit diesem Kampf Vize-Weltmeister. "Es freut mich, selbstverständlich, zumal diese Disziplin dieses Jahr zum ersten Mal aufgenommen wurde".

Für die zwei Betraer Karateka war der Wettkampftag somit abgeschlossen. Beide feuerten die anderen deutschen Teilnehmer an und resümierten über die gemachten Kämpfe.

Am Folgetag ging das deutsche Team mit Stefan Kahlert und Jan Janik gegen 10 Uhr im Kumite an den Start. Im Viertelfinale traf das "deutsche Flaggschiff" auf das Team aus dem Kongo. Alle Kongolesen waren extrem gut auf den Wettkampf vorbereitet, das konnte das deutsche Team bereits in den Vorkämpfen beobachten. Erschwerend kam für die Deutschen hinzu, dass der kleinste Kämpfer aus dem Kongo immerhin 1,90 Meter groß war. Jan, der als erster startete, fand kein Konzept gegen den quirrligen Karateka aus Afrika und verlor mit 0:2 Punkten. Ebenso erging es Peter Müller, einem weiteren Kämpfer aus dem Team Deutschland. Trotz seines großen Kampfgeistes konnte er nicht punkten und verlor mit 0:2. Stefan Kahlert hätte nun die Verlängerung erzwingen können indem er seinen Kampf gewonnen hätte. Aber auch er konnte lediglich einen Punkt erzielen und verlor mit 1:2. Somit zog das Team aus dem Kongo ins Halbfinale ein und gewann später sogar den Titel des Team-Weltmeisters.

Unter dem Strich "eine tolle Bilanz" findet Stefan Kahlert und zeigt sich zufrieden. Nicht nur für das deutsche Team, sondern speziell für die Karateka aus Betra. "Einen Vizeweltmeister hat nicht jeder in seinen Reihen stehen. Und auch sonst haben wir nur vor wirklichen Hochkarätern den Hut ziehen müssen und kamen immer unter die letzten Acht, bzw. die letzten 16. Das ist schon echte Spitzklasse!", so der Abteilungsleiter der Karate-Sparte des TuS Betra, Stefan Kahlert.

 

Shobu-Ippon-Cup 2008

Eigentlich sollte es nur ein Testlauf für die noch unerfahrenen Karateka des TuS Betra werden, doch alle vier Teilnehmer des TuS schafften es beim bundesweit ausgeschriebenen Shobu-Ippon-Cup (JKA) unter die besten Fünf.

Am vergangenen Sonntag starteten vier Karateka aus Betra ins hessische Darmstadt um auf dem Shobu-Ippon-Cup erste Wettkampfluft zu schnuppern.

Beim Shobu-Ippon-Cup müssen die Athleten direkt hintereinander in den beiden Disziplinen Kata (Formablauf) und Kumite (Kampf) gegeneinander starten, danach entscheiden 5 Kampfrichter über den Sieger. Am Sonntag waren ca 160 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet anwesend.

Stefan Kahlert, langjähriges Nationalkadermitglied und Abteilungleiter, wusste um die Nervosität der drei wettkampfunerfahrenen Starter bei einem Turnier und rechnete eigentlich nicht damit, bereits bei diesem Turnier einen Erfolg verbuchen zu können. Doch Jennifer und Maximilian Donath, sowie Carolin Hötzel, welche neben Stefan Kahlert an der Start gingen überraschten ihren Trainer. Alle Teilnehmer erreichten eine Platzierung unter den besten Fünf.

So schaffte es Max Donath trotz sichtbarer Aufregung bis ins Halbfinale, wo er dem späteren Turniersieger in der Alterklasse bis 14 Jahre unterlag. Auch den Kampf um Platz 3 konnte er leider nicht mehr gewinnen und erreichte somit den guten vierten Platz. Danach starteten die Damen des TuS. Hier scheiterte Jennifer Donath leider beim Einzug ins Halbfinale und erreichte somit den 5 Platz in der Alterklasse 18-35 Jahre. Carolin Hötzel wurde erst beim Einzug ins Finale von ihrer Karlsruher Gegnerin gestoppt. Im Kampf um Platz 3 erkämpfte sich Carolin dann aber gegen ihre starke Gegnerin aus Viernheim klar den dritten Platz und somit die Bronzemedaille. Stefan Kahlert startete als letzter bei den Herren in der Alterklasse 18-35 Jahre. Nach mehreren deutlich gewonnenen Kämpfen stand Stefan im Halbfinale einem alten Bekannten aus dem Nationalkader, Davide Orlando (PSV Karlsruhe), gegenüber. Bei diesem Kampf konnte keiner der beiden Athleten einen klaren Vorteil für sich erzielen. Nachdem es beim Pflichtentscheid der Seitenkampfrichter unentschieden stand, erklärte der Hauptkampfichter Davide für den Sieger und Stefan musste um Platz 3 kämpfen. Leider verpasste er hier die Möglichkeit ebefalls Bronze zu erreichen und wurde schließlich Vierter.

Dennoch: „Ein solcher Erfolg war nicht vorherzusehen! Ich hatte den jungen Athleten immer gesagt, dass es schon gut wäre eine Runde weiterzukommen. Aber alle unter den ersten Fünf und eine Medaille, das ist mehr als großartig!" so Stefan Kahlert im Rückblick. Für den TuS Betra und seine Karateabteilung ist das Ergebnis natürlich eine Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. So hatte man noch vor zwei Wochen den tschechischen Nationaltrainer im Verein zu Besuch, welcher zusätzliche Tipps gab. Für Stefan ist dieses Ergebnis ein weiterer Schritt nach vorne. Doch für dieses Jahr soll es damit noch nicht genug sein. Im Oktober reist Stefan nach Frankreich zur SKDUN-Weltmeisterschaft und im November werden einige Athleten aus Betra zum internationalen JKA-Cup nach Bottrop fahren. Wer weiß was den Tus also 2008 noch alles erwartet.

Vorbericht Karate WM in Frankreich (11.09.08 Neckarchronik)

10.-11. Oktober 2008, das ist das Datum worauf sich Stefan Kahlert nun seit mehreren Monaten konzentriert. An diesem Wochenende findet im französchischen Voujeaucourt die Karateweltmeisterschaft des SKDUN statt. Mit dabei ist der Nordstetter Stefan Kahlert, welcher die Karateabteilung des TuS Betra e.V. leitet.

Stefan Kahlert der 1992, damals gerade 11 Jahre alt, in Nagold mit Karate begann war schon immer sportbegeistert. Extrem fasziniert hatte ihn der Sieg der Florettfechterin Anja Fichtel bei den olympischen Spielen 1988 in Seoul. Warum er schon damals den Entschluß traf einmal für Deutschland starten zu wollen, weiß er heute nicht mehr. „Ich war damals ja gerade 7 Jahre alt..." kommentiert Stefan Kahlert. Jedoch der Entschluß stand fest und somit fand Stefan im Karate den Sport der wie auf ihn zugeschnitten zu sein schien. Zuvor hatte er sich im Schwimmen versucht, aber wie er heute lächelnd sagt war er froh, jedesmal das andere Beckenede erreicht zu haben. Wie bereits beschrieben begann Stefan Kahlert in Nagold mit Karate. Heiko Zimmermann, Hans-Peter Bieryt, Helmut Schäberle und Stefan Planötscher war im dortigen Karateverein die Trainer. Gerade zu Heiko Zimmermann baute Stefan eine langjährige und besondere Beziehung auf, die sich in vielen Punkten auf sein Leben auswirken sollte. Unter anderem ist Kahlert wie Heiko Zimmermann heute bei der Polizei im Kreis Böblingen tätig. 2002 folgte Stefan, mittlerweile Schwarzgurt, Heiko Zimmermann und Hans-Peter Bieryt nach Gäufelden, wo er eines von 21 Gründungsmitgliedern des Jiriki Gäufelden e.V. wurde.

Durch seine Freundin Carolin Hötzel verschlug es ihn alsbad nach Horb, genauer gesagt nach Nordstetten. Schließlich gründete Stefan zusammen mit seinem Co.-Trainer Ronny Hofbauer im Jahr 2006 die Karateabteilungdes TuS Betra. Diese Abteilung besteht nach 2 Jahren aus nunmehr fast 30 Mitgliedern und hat ein Partnerverein im tschechischen Karlsbad. Mit Richard Ruzicka, 2-facher Vize-Europameister in der JKA und tschechischer Nationaltrainer, verbindet Stefan eine langjährige freundschaftliche Beziehung. So war eine kleine Delegation des TuS erst Ende August wieder in Kalrsbad zum Trainingsbesuch unterwegs. 2007 bestand Kahlert zuletzt die Prüfung zum 2. Dan beim Chiefinstructor of Europe, Hideo Ochi (8.Dan).

Über die Polizei traf Stefan auf Jan Janik (4.Dan), welcher bei der 5. Bereitschaftpolizeiabteilung in Böblingen arbeitet. Nach mehreren gemeinsamen Trainingseinheiten wurde Stefan auf Vorschlag von Janik Anfang des Jahres zur Karateweltmeisterschaft im Oktober nominiert. Janik, der im Karateverband SKDUN tätig ist erklärte „Wir machen in unserem Nationalteam gerade einen Generationenwechsel durch. Da brauchen wir jemand mittleren Alters, der genügend Erfahrung auf der Matte hat." Und das hat Stefan Kahlert mit Sicherheit.

Mit seinen 27 Jahren kann er auf eine stattliche Karatekarriere zurückblicken. Nachdem er in den Jahren 1994-1997 an mehreren regionalen Turnieren teilnahm, schaffte er 1998 den nationalen Durchbruch und sicherte sich im Freikampf den Titel des Deutschen Meisters. Im selben Jahr startete er in Troisdorf auf einem Ländervergleichskampf für die deutschen Farben gegen Südafrika. Ein Jahr später bestätigte er seine Leistung und wurde erneut Deutscher Meister im Kumite (Freikampf). Im Jahr 2000 flog er mit dem A-Kader des JKA-Nationalteams Deutschland nach Prag und nahm am Gichin-Cup teil; einem Mannschaftswettbewerb an dem Deutschland, Tschechien, Litauen, Ungarn und die Slovakei teilnehmen. Promt schaffte es Stefan im zweiten deutschen Starterteam auf den zweiten Platz - übrigens knapp hinter „Deutschland 1". 2002 erreichte Stefan zum dritten Mal den obersten Platz auf dem Siegertreppchen bei einer Deutschen Meisterschaft. Ein Jahr zuvor holte er sich beim selben Turnier die Bronzemedaille.

Doch trotz dieser Erfolge ist Stefan nicht übermütig. „Übermut kommt vor dem Fall", das weiß er aus eigener Erfahrung. Im Jahr 2000 besiegte Stefan auf den Deutschen Meisterschaften den damaligen amtierenden Europameister und stand im Viertelfinale. Hier traf er auf einen jüngeren Braungurt. Noch euphorisch vom vorangegangenen Sieg nahm Stefan seinen Gegner nicht ernst und war 40 Sekunden später aus dem Turnier ausgeschieden. Das war ihm bis heute eine Lehre.

Fragt man ihn zu seinen Chancen bei der WM, so kann Stefan darauf nicht wirklich Antworten. „Ich will gewinnen, das steht fest!", ist seine Aussage. Jedoch weiß er auch dass im SKDUN nach anderen Regeln gekämpft wird als in der JKA. „Hier gibt es Gewichtsklassen, das gibts im JKA-Karate nicht...und ich kenne das internationale Level im SKDUN nicht" Ein Umstand den Stefan Kahlert durch viele Extra-Trainingseinheiten versucht zu kompensieren.

Doch Karate ist für Stefan nicht nur Sport. Wie Kahlert weiß, ist Karate eine Kampfkunst die zunächst einmal sehr viel Disziplin erfordert. Egal ob man Karate als Wettkampfsport, als Kampfkunst oder zur Selbstverteidigung betreibt. Stefan versucht diese drei Richtungen des Karate in seinem Training in Betra zu vereinen. Aufgrund seines Berufes weiß Stefan wovon er spricht, wenn es bei gewissen Techniken um selbstverteidigende Aspekte geht. Doch auch die geistige Schulung ist wichtig: Aufrechtigkeit, Strebsamkeit und Ehrlichkeit werden in allen Kampfkünsten vermittelt, so auch im Karate erklärt er seinen Schülern. Auch der in der Karatewelt umstrittene Wettkampf ist für Kahlert wichtig. Er steht eben nicht im Gegensatz zu den friedvollen Prinzipien der Kampfkünste. Er fördert die penible und unermüdliche Arbeit an einem selbst, verbessert die Reaktion und lässt dem inneren Schweinehund keine Chance: „Zum Turnier hin muss man einfach topfit sein – da führt kein Weg dran vorbei", erklärt der Karateka. Sein ehemaliger Trainer Heiko Zimmermann schenkte Stefan einst einen Spiegel zum Geburtstag. Darauf war ein japanisches Zitat eingraviert „Der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung". Nach diesem Motto lebt Stefan noch heute.